Steckbrief

Träger: Stadt Villingen-Schwenningen

Schuljahr 2018-19: 84 Schüler in 7 Klassen

Einzugsgebiet: Schwarzwald-Baar-Kreis

(soweit fahrtechnisch in für Kinder zumutbarer Entfernung erreichbar)

Beförderung: Die Schüler kommen per ÖPNV / mit Sonderbussen oder als Fußgänger zur Schule. Die Busbeförderung ist kostenfrei, die Nutzung des ÖPNV bei umsteigefreien Verbindungen hat Vorrang. Die Kinder werden von FSJlern zu den Bushaltestellen begleitet.

Klassen 1 bis 4 mit Vormittagsunterricht von 08:30 bis 12:45 Uhr

16 Lehrkräfte

Unterricht gemäß Bildungsplänen der Schule für Sprachbehinderte und der Grundschule.

Aufnahme der Schüler möglichst ab Klasse 1.

Rückschulung in die heimatnahe Grundschule so bald wie möglich.

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Übergangsschule

Als Übergangsschule bereiten wir die uns anvertrauten Kinder auf eine Teilhabe am Regelunterricht vor, durch

- therapieimmanenten Unterricht
- eine individuelle und professionelle Diagnostik, Sprachtherapie und individuell, am jeweiligen Entwicklungsstand ausgerichtete Förderung
- die Entwicklung von Gruppenfähigkeit
- ein wertschätzendes Schulklima
- die Stärkung des Selbstbewusstseins
- eine enge Zusammenarbeit mit Eltern und anderen am Erziehungsprozess Beteiligten
- die Vorbereitung und Begleitung der Übergänge an die Regelschulen.

Lehr- und Lernprozesse

Die Lehr- und Lernprozesse orientieren sich am festgestellten Förderbedarf der Kinder im sprachlichen, auditiven, motorischen, sozialen und emotionalen Bereich.

- Auf der Grundlage der vorausgegangenen Eingangsdiagnostik werden für jedes Kind Förderpläne erstellt und fortgeschrieben.
- Im Mittelpunkt des Anfangsunterrichts steht ein eigens entwickelter Lese-Schreib-Lehrgang mit Lateinischer Ausgangsschrift, der basale Fähigkeiten fördert, kompetenzorientiert ist und den Fächerverbund MNK mit einbezieht.
- In den Klassen 2 bis 4 nimmt die Leseförderung einen auch im Stundenplan ausgewiesenen Schwerpunkt ein (Lesewelten, Lesepaten, Vorlesestunden, Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek).
- Visualisierung der Lerninhalte ist ein zentrales methodisches Prinzip in unserem Unterricht.
- Der Lehrer nimmt Rücksicht bei der unterrichtlichen Umsetzung der Bildungsplaninhalte auf das Leistungsvermögen der Schüler und auf deren Interessen und Fähigkeiten.

- starke Verankerung des Klassenlehrerprinzip (wenig Lehrerwechsel)

- Ritualisierte und regelmäßige Tagesanfänge mit dem Klassenlehrer und stark rhythmisierter Unterrichtsvormittag mit hohem sprachlichen Förderanteil

 

 

Positive Atmosphäre

Unser Schulleben wird von einer positiven Schul-, Klassen- und Lernatmosphäre geprägt.

- Alle setzen sich für einen respektvollen Umgang miteinander ein.
- Das Kollegium schafft einen „geschützten Raum“ für alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Stärken und Schwächen, in dem sie sich angenommen fühlen.
- In den Klassen werden Rituale gepflegt, die ein ruhiges und einander annehmendes Miteinander ermöglichen.
- Alle arbeiten an der Stärkung der Klassen- und Schulgemeinschaft.
- Die Räumlichkeiten werden ansprechend gestaltet.
- Die Schülerinnen und Schüler arbeiten aktiv an der Gestaltung des Schulhauses mit und identifizieren sich mit der Schulgemeinschaft.
- Die Schülerinnen und Schüler nehmen aktiv an der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen und Festen teil.

Diagnostik und Förderung

Als Bildungs- und Beratungsstätte für Kinder mit dem Förderschwerpunkt Sprache bieten wir Diagnostik und Förderung. Hierbei kooperieren wir mit Eltern, Ärzten, Logopäden und anderen Therapeuten, darüber hinaus

als Schule mit

  • den abgebenden und aufnehmenden Schulen
  • Beratungsstellen
  • Jugendämtern
  • dem Gesundheitsamt
  • der Klosterringschule
  • Vereinen

als Frühberatungsstelle mit

als Sonderpädagogischer Dienst mit

  • Regelschulen
  • den Grundschulförderklassen.

Zur Vernetzung der Arbeit nehmen wir regelmäßig an Sitzungen der entsprechenden Arbeitskreise teil.

Unsere Angebote machen wir nach außen hin transparent.